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Der Fall Josef S.

Der Fall Josef S.

Nach dem Schuldspruch im Schauprozess gegen den bei den Gegenprotesten zum Akademikerball festgenommenen Studenten Josef S. wollen wir die Thematik Polizeirepression und Kritik am Rechtsstaat in den kommenden Wochen hier thematisieren.

Teil 1: Stand der Dinge

Seit fast einem halben Jahr wurde Josef S., ein 23-jähriger Student aus Jena, in Untersuchungshaft in Wien festgehalten. Die Begründungen für diese Festhaltung wirkten schon von Anfang an höchst zweifelhaft. Nun sollte an ihm für seine Teilnahme an den Protesten gegen den rechtsextremen Akademikerball anscheinend ein Exempel statuiert werden.

Die ÖH Uni Graz, die bereits seit Jahren antifaschistische Veranstaltungen und Demonstrationen unterstützt und auch bei den letzten Protesten im Jänner teilgenommen hat, sieht den Prozess gegen Josef S. jedoch nicht als Einzelfall. Daher soll die Problematik von zunehmender Polizeirepression in Österreich beleuchtet werden:
Eine Artikelserie rund um den Fall Josef S. soll sich in den nächsten Wochen mit der Rechtslage, menschrechtlichen Aspekten, sowie anderen  gesellschaftspolitischen Anknüpfungspunkten beschäftigen und zur Diskussion anregen.

Die ÖH Uni Graz verurteilt jegliche unverhältnismäßige Polizeigewalt sowie das äußerst fragwürdige rechtsstaatliche Verfahren und solidarisiert sich mit allen Opfern von Polizeirepression, insbesondere mit Josef S., der am 22. Juli auf Grund der belastenden Aussagen eines einzigen Polizisten, trotz zahlreicher entlastender Tatsachen, zu 12 Monaten Haft in erster Instanz verurteilt wurde.

Der Fall Josef S.?
Es hätte uns alle treffen können!

weiter Links zum Thema:

Zur Stellungnahme der ÖH-Bundesvertretung:

 

Diverse Zeitungsartikel zum Fall Josef S.:

 

Facebook-Pages:
Homepage der Familie von Josef S.: